„Nächstes Mal für immer“ von Lucien Marant, dtv (unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar)
Als ich gesehen habe, dass „Nächstes Mal für immer“ als Buch für Fans von „Emily in Paris“ beworben wird, war meine Neugier sofort geweckt. Paris und eine alte Liebe, das klang für mich nach genau der richtigen Mischung für einen sommerlichen Lesetag.

Wir begleiten Mona auf zwei Zeitebenen: 1999 kommt sie als Austauschstudentin nach Paris und lernt dort Thibauld kennen. Was zunächst eher nach gegenseitiger Abneigung aussieht, entwickelt sich zu einer Sommerliebe. Zwanzig Jahre später kehrt Mona nach Paris zurück und trifft ausgerechnet wieder auf den Mann, der für ihr größtes Glück, aber auch für eine große Verletzung verantwortlich war.
Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen, allerdings konnte mich die Liebesgeschichte leider nicht ganz erreichen. Mit Mona und Thibauld bin ich nicht richtig warm geworden und auch zwischen den beiden wollte bei mir das große Kribbeln nicht aufkommen. Dadurch blieb ich beim Lesen eher Beobachterin, anstatt wirklich mit den beiden mitzufühlen.
Mein absolutes Highlight war dafür Paris! Die Stadt wird wunderschön und sehr bildhaft beschrieben und hat für mich eindeutig die Hauptrolle in diesem Roman übernommen.
Auch der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Durch die beiden Zeitebenen entsteht ein kleiner Spannungsbogen, denn natürlich möchte man wissen, was damals zwischen Mona und Thibauld passiert ist und ob die beiden zwanzig Jahre später vielleicht doch noch eine zweite Chance bekommen.
Insgesamt ist „Nächstes Mal für immer“ für mich ein leichter, romantischer Sommerroman und ich vergebe 3 von 5 Sternen.
Klappentext:
PARIS, 2019. Nach zwanzig Jahren kehrt Mona zurück in die Stadt, die einen Sommer lang ihr Zuhause war – und blickt unversehens in ein Paar funkelnder Augen, die nichts von ihrer ansteckenden Freude und Wachheit verloren haben. Thibauld! Hält das Schicksal eine zweite Chance für die beiden bereit?
