Fantasy / Rezension / Rezension

„We Who Will Die (Empire of Blood, Band 1)“ von Stacia Stark, erschienen bei dtv (Ü: Michelle Gyo) ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ, ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ

„The Vampire Diaries“ meets „Gladiator“? Okay, da war ich sofort dabei. Mit „We Who Will Die“ habe ich mein erstes Buch von Stacia Stark gelesen, vorab: Das hat richtig Spaß gemacht!

Arvelle kämpft mit ihren jüngeren Brüdern im rauen Stadtteil „Dorn“ täglich ums Überleben. Als ein Vampir sie mit dem Leben ihrer Brüder erpresst, gibt es für sie keinen Ausweg mehr: Sie geht einen Blutbund ein und landet in der Arena. Ihr Auftrag ist es, zu überleben und am Ende den Imperator zu töten.

Doch natürlich läuft nichts nach Plan. Arvelle hat eine Vergangenheit in genau dieser Arena, dem sogenannten „Sand“, denn genau dort starb ihre beste Freundin Kassia. Körperlich ist sie nicht in Topform und die Gegner schlafen definitiv nicht. Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von Kassias Vater, während gleichzeitig der geheimnisvolle Primus auf sie aufmerksam wird. Und dann ist da noch der Bruder des Imperators, der sie nicht aus den Augen lässt…

Ich mochte die Welt total gern. Sie ist düster, brutal und komplex, also genau so, wie ich es bei Fantasy liebe. Viele Figuren, viele Intrigen, viel Bewegung in der Story. Am Anfang wirft das Buch einige Fragen auf (Stichwort: Sygillengezeichnete), aber genau das macht den Reiz aus, weil sich vieles nach und nach erschließt.

Der Schreibstil ist angenehm locker und sehr temporeich. Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man immer denkt: „Ach, eins geht noch“ und plötzlich ist man viel weiter, als man eigentlich wollte. Erzählt wird aus Arvelles Perspektive, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe richtig mitgefiebert.

Die Story selbst ist spannend, hat einige Wendungen und bleibt durchgehend unterhaltsam. Dazu kommen eine Liebesgeschichte und viele Figuren, bei denen man nie so genau weiß, woran man ist. Und ja… dieser Cliffhanger macht definitiv Lust auf mehr!

Auch optisch ist das Buch ein Highlight. Das Cover und der Buchschnitt passen perfekt zur Geschichte.

Fazit: Düstere Fantasy mit Arenakämpfen, Vampiren und Intrigen. Schnell, spannend und absolut unterhaltsam, für mich ein richtig gelungener Auftakt. Klare Leseempfehlung und starke 4,5/5 Sterne! ⭐✨


Klappentext:

Wer dem Tod geweiht ist, hat nichts mehr zu verlieren … oder etwa doch?

Für Arvelle ist das Leben im Dorn Distrikt ein ständiger Überlebenskampf. Als letzte Rettung für ihren Bruder geht sie einen magischen Schuldschwur mit einem Vampir ein: Sie soll den Imperator töten, einen göttlich erschaffenen, uralten Vampir.

Dafür muss sie zunächst an der Auslese teilnehmen, einem Arenawettkampf, in dem nur die Schnellsten, Stärksten und Tödlichsten bestehen. Arvelle wird dabei in eine Verschwörung hineingezogen, die das Reich zu erschüttern droht. Zwischen tödlichen Kämpfen, dunkler Magie, höfischen Intrigen und einer Verpflichtung, die sie das Leben kosten könnte, muss sie entscheiden, wem sie vertrauen kann.

Vielleicht sogar dem Mann, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat …

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