𝔻𝕚𝕖 𝕘𝕖𝕙𝕖𝕚𝕞𝕟𝕚𝕤𝕧𝕠𝕝𝕝𝕖 𝔹ä𝕔𝕜𝕖𝕣𝕖𝕚 𝕚𝕟 𝕕𝕖𝕣 ℝ𝕦𝕖 𝕕𝕖 ℙ𝕒𝕣𝕚𝕤 𝕧𝕠𝕟 𝔼𝕧𝕚𝕖 𝕎𝕠𝕠𝕕𝕤 (ü𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟 𝕀𝕧𝕠𝕟𝕟𝕖 𝕊𝕖𝕟𝕟), 𝕖𝕣𝕤𝕔𝕙𝕚𝕖𝕟𝕖𝕟 𝕓𝕖𝕚 𝔸𝕕𝕣𝕚𝕒𝕟
ᴜɴʙᴇᴢᴀʜʟᴛᴇ ᴡᴇʀʙᴜɴɢ, ʀᴇᴢᴇɴꜱɪᴏɴꜱᴇxᴇᴍᴘʟᴀʀ
Nach „Der verschwundene Buchladen“ und „Die Geschichtensammlerin“ war „Die geheimnisvolle Bäckerei in der Rue de Paris“ mein drittes Buch von Evie Woods und ich habe mich riesig darauf gefreut in die Geschichte einzutauchen. Diesmal hat sie mich sogar noch mehr begeistert als die vorherigen Bücher. Auch dieser Roman ist optisch aufwendig gestaltet und passt stilistisch perfekt zu den vorherigen Büchern.

Die Irin Edith Lane ist dreißig Jahre alt und wagt einen Neuanfang mit dem Antreten einer Stelle als Führungskraft in einer Bäckerei in der französischen Hauptstadt, der „Bäckerei in der Rue de Paris“. Doch statt Großstadtglanz erwartet sie ein kleines Dorf außerhalb der Metropole. Und als wäre das nicht genug, empfängt sie ihre neue Chefin Madame Moreau alles andere als herzlich. Die Stimmung ist kühl, die Regeln sind streng. Vor allem das Betretungsverbot für den Keller wirft Fragen auf.
Ich mochte Edie unglaublich gern. Ihre Unsicherheiten, ihre Sehnsucht nach einem eigenen Leben, all das fühlt sich echt und nahbar an. Schritt für Schritt wächst sie über sich hinaus, findet ihren Platz und öffnet sich neuen Menschen und einer neuen Liebe. Denn auch der charmante Hugo Chadwick hilft Edie dabei, sich einzuleben und ihr Herz zu öffnen, ohne zu ahnen, dass der attraktive Hobby-Fotograf etwas Wichtiges vor ihr verbirgt.
Wieder verwebt Evie Woods Gegenwart und Vergangenheit: Rückblenden führen in ein Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und erzählen die bewegende Geschichte der Bäckerei. Dadurch bekommt der Roman emotionale Tiefe und geht weit über eine reine Wohlfühlgeschichte hinaus. Themen wie Verlust, Tradition und das Sterben kleiner Handwerksbetriebe werden dabei sensibel eingebunden.
Besonders die Passagen in französicher Sprache mochte ich sehr, so konnte ich nebenbei mein Schul-Fanzösich etwas aufpolieren und mich noch mehr in die Geschichte hineinfühlen.
Wie schon in den anderen Büchern, wird es auch hier wieder magisch. Wer das mag, der sollte zu dieser Geschichte greifen!
Für mich ist es bislang das beste Buch der Autorin. Es thematisiert Begebenheiten, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen und verpackt diese in eine magische Geschichte. Für mich sind das ganz klar 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Klappentext:
Eingebettet zwischen den Kopfsteinpflasterstraßen von Compiègne lag eine Bäckerei, wie es keine zweite gab.
Gerüchte gingen in der Stadt um, dass die Backwaren einen Hauch von Magie in sich trugen – sie konnten selbst die tiefste Traurigkeit vertreiben. Schon ein einziger Bissen von einem Croissant konnte Glück bringen, eine kostbare Erinnerung wecken oder verborgene Sehnsüchte offenbaren. Doch dunkle Wolken zogen am Horizont auf ..
Für Edie Lane braucht es nicht viele Zutaten für ein Desaster. Man nehme eine ungesunde Portion Wunschdenken und eine Prise Verzweiflung – und so ließ Edie alles in Irland hinter sich, um ihren Traumjob in einer Pariser Bäckerei anzunehmen. Nur ist die Bäckerei nicht in Paris – und Edie auch nicht.
Vielleicht ist das nicht der Ort, an dem Edie eigentlich sein wollte, doch bald erkennt sie:
Es ist genau der Ort, an dem sie sein muss…
