Biografie / Rezension

„WILL – Die Autobiografie“ von Will Smith mit Mark Manson, erschienen im Heyne Verlag

(Aus dem amerikanischen Englisch von Claudia Arlinghaus, Bernhard Schmid, Peter Torberg, Maja Ueberle-Pfaff, Anke Wagner Wolff und Elvira Willems)

⁽ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ, ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ⁾

Wer kennt ihn nicht? Will Smith, der rappende Hollywoodstar, der in Kinofilmen wie „Bad Boys“, „Independence Day“, „Men in Black“ und noch vielen anderen Blockbustern mitgespielt hat. Er ist Schauspieler, Produzent, Musiker und wurde vielfach ausgezeichnet. Und nach der Oscarverleihung 2022 und seinem Gewaltausbruch auf der Bühne steht er zur Zeit besonders im Fokus.

In seiner Autobiographie (verfasst mit Co-Autor Mark Manson) gewährt Will Smith der Leserschaft einen Einblick in seinen beeindruckenden Werdegang vom ängstlichen Kind aus Philadelphia zum Megastar. Mit dem Wissen um seine persönliche Lebensgeschichte lässt sich auch der tätliche Angriff bei den Oscars aus einem anderen Blickwinkel beurteilen – ohne Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung gut zu heißen.

Schon als Kind war Willard Carrol Smith II (so sein richtiger Name) laut seiner Mutter ein Vielredner. Und auch im Buch hat er viel zu erzählen: Wie kam es, dass er so witzig wurde? Wie ist der Rap entstanden? Welche berühmten Leute hat er kennen gelernt? Welche Filmszene machte ihn berühmt? Wer ist die Liebe seines Lebens? Wird man wirklich glücklich, wenn man gefühlt alles erreicht hat? Oder reicht es einem vielleicht immer noch nicht? 

Sein eiserner Wille, geformt von seinem strengen Vater, hat ihn weit gebracht. Doch irgendwann kam auch ihm die Erkenntnis, dass Erfolg allein nicht glücklich macht. Seine Familie hat ihm die Augen geöffnet. Auch wenn es hart war, so war dies auch der Beginn der Veränderung. 

Will Smith gewährt interessante Einblicke in sein wildes Leben (und er hat wirklich viel erlebt). Dabei ist es toll geschrieben – witzig, spannend und erkenntnisreich. 

Dass er mit Worten umgehen kann, habe ich gemerkt: Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe das 500-Seiten-Werk innerhalb von drei Tagen durchgelesen. 

Für mich ist es die beste Biographie, die ich seit langem gelesen habe! Ich gebe eine Leseempfehlung für alle Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach einem sowohl emotionalen als auch witzigen Buch über das Leben eines Megastars sind. 

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